Civil War
wir über uns
Terminkalender
1st Texas Infantry
Scouts/Trapper
Volunteers wanted
for the USA
for the CSA
Pressearchiv
Photos
Kontakt
Gästebuch
Home
|
Wir über uns und unseren Club
Unter Re-enactment verstehen wir die Geschichte nach zu erleben und
sich intensiv mit der betreffenden Zeit auseinander zu setzen. Aber auch
sich entsprechend zu kleiden und zeitgenössische Gegenstände
zu verwenden. Nach dieser Definition kann man sowohl den Bürgerkriegssoldaten,
Händler, Scout, Indianer als Re-enactor bezeichnen. Wir verstehen
uns als ernsthafte Geschichtsfans und wollen hierzu Informationen vermitteln
und vor allem Geschichte zum Anfassen praktizieren.
Unsere Vorstellung von Authentik in der Geschichtsdarstellung
(Text stammte von einem uns leider nicht bekannten Hobbyisten)
Wir definieren Authentik als fortwährenden Prozess, um Geschichte auf der Basis
unseres Wissens darzustellen. Für uns ist Authentik eine Reise, kein Ziel.
Manche von uns sind auf diesem Weg schon weiter vorangekommen; andere haben ihre
Reise erst begonnen. Jeder der ernsthaft an der Weiterentwicklung seiner
Darstellung arbeitet, ist uns willkommen und kann unseres Respekts sicher sein;
gleichgültig, wo auf seiner Reise er sich befindet.
 |
|
1.Vorstand Peter Hoja e-mail: peter@hoja-web.de
2.Vorstand Norbert Bock
1.Schriftführer Klaus-Peter Frisch
1.Kassier Herbert Hoja
Der Vereinsname dürfte wohl bei den meisten Menschen, welche
nichts mit diese "Szene" zu tun haben, zunächst auf Unverständnis
stoßen. Wo bitte soll man denn einen „American Civil War Reenactor
Club Lichtenfels“ einordnen? Und was bringt gestandene Männer dazu,
sich in historische Uniformen zu zwängen, um die Geschichte des amerikanischen
Bürgerkriegs von 1861 bis 1865 nachzuvollziehen?
Doch schon beim ersten Treffen mit den Lichtenfelser Hobbyisten wird
man rasch eines besseren belehrt. Da geht es nicht um Kriegsverherrlichung
oder gar um vorpubertäre Cowboy- und Indianerspielchen sondern um
eine durchaus ernst zunehmende Auseinandersetzung mit der amerikanischen
und vor allem auch der deutschen Geschichte.
Lebendige Geschichte „zum Anfassen“ also indem die Akteure
ganz bewusst in historische Rollen schlüpfen, sich dabei um höchstmögliche
Authentizität bemühen und dadurch auch ein Stück eigener
historischer Vergangenheit aufarbeiten.
In beiden Einheiten dienten Deutsche beziehungsweise Deutschstämmige
wie überhaupt im amerikanischen Bürgerkrieg rund 180.000 Deutsche
auf beiden Seiten der Front kämpften.
Wir versuchen somit nicht nur die Geschichte des amerikanischen
Bürgerkriegs authentisch darzustellen, sondern vielleicht auch die
Geschichte eines ausgewanderten Oberfranken oder sogar Lichtenfelsers.
Deutsch-amerikanische Geschichte also wohin man blickt und die auch
im Rahmen der Lichtenfelser Städtepartnerschaft mit Vandalia in Ohio
bedeutsam ist.
Dabei wissen sich die Lichtenfelser Hobbyisten als Teil einer weltweiten
Bewegung, die natürlich ihren Schwerpunkt in den Vereinigten Staaten
von Amerika selbst besitzt.
„Die Darstellung von Traditionsregimentern des Sezessionskriegs
gehört dabei zu den spektakulärsten Beschäftigungen im Western-Hobby.
Der Krieg zwischen den Staaten, eines der Schlüsselereignisse der
amerikanischen Geschichte, zieht zu recht bis heute viele Menschen in seinen
Bann“.
Auch hierzulande wissen "Living History-Gruppen" inzwischen: Das
direkte Eintauchen in die dargestellte Epoche ist nur im Reenactment möglich,
beim Nachstellen des alten Lagerlebens und historischer Schlachten und
Gefechte. Erst hier kommen die exakten Uniformnachbildungen, kommt die
komplette Ausrüstung so richtig zur Geltung. Hier erlebt der Hobbyist
die Geschichte als wenn er selbst Teil längst vergangener Epochen
gewesen wäre.
In der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, im Rauch des Durham-Tabaks
und der Schwarzpulverwolken unter der Flagge der Nord- oder der Südstaaten
atmen die Hobbyisten den Geist einer untergegangenen Zeit. Und was den
amerikanischen Bürgerkrieg zusätzlich spannend macht ist die
Tatsache, dass es der erste „moderne Krieg“ überhaupt war in den Menschen
der verschiedensten Nationalitäten verwickelt waren.
Doch um Missverständnissen vorzubeugen: Die Lichtenfelser Darstellungsgruppe
möchte nicht nur Ereignisse der kriegerischen Auseinandersetzungen
nachvollziehen sondern auch das gesamte Leben und Lebensgefühl dieser
Zeit.
Dazu gehören auch das Lagerleben sowie die entsprechenden Speisen
und Getränke. Deshalb sind nicht nur männliche Darsteller sondern
auch Frauen und Jugendliche aufgerufen, da auch diese ihren Teil der Geschichte
beitragen können.
Wer sich von dieser Idee angesprochen fühlt und Interesse hat
sollte vielleicht schon beim nächsten Treffen der Lichtenfelser Hobbyisten
vorbeischauen.
Monatstreff:
wenn nicht anders angekündigt, jeden 1.Mittwoch im Monat in der
Gaststätte "Zum Dümpfelschöpfer", 96215 Lichtenfels, Marktplatz 40
siehe auch
|