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Südstaaten Persönlichkeiten
in alphabetischer Reihenfolge
General Richard Heron Anderson - General
Turner Ashby - General Pierre Gustave
Toutant Beauregard - Judah Philip Benjamin
- General John Stevens Bowen - Isabella Boyd
- General Braxton Bragg - George
A. Branard - General John Cabell Breckinridge - Admiral
Franklin Buchanan - General Simon Bolivar Buckner - General
James Thomas Churchill - General Patrick Ronayne Cleburne
- General George Bibb Crittenden - Präsident
Jefferson Davis - General Jubal Anderson Jubilee Early
- General Nathan George Shanks Evans - General Richard Stoddert
Ewell
- General John Buchanan Floyd - General Nathan Bedford
Forrest
- General Robert Selden Garnett
- General John Brown
Gordon
- Rose O´Neal
Greenhow - General Wade
Hampton
- General William Joseph
Hardee - General Ambrose Powell Hill
- General Daniel Harvey
Hill - General Thomas Carmichael Hindman
- General John Bell Hood - General
Thomas Jonathan "Stonewall" Jackson - Jesse
Woodson
James - General Albert Sidney
Johnston
- General Joseph Eggleston Johnston - General Robert
Edward
Lee - General Fitzhugh
Lee - General Stephen Dill
Lee
- General James
Longstreet - General William
Wing Loring - General John Bankhead Magruder - General William
Mahone
-General Benjamin McCulloch - General Lafayette McLaws -
Hugh
McLeod - General John Hunt Morgan
- Oberst John Singleton
Mosby - General John Pegram - General
John Clifford Pemberton - General George Edward Pickett -
General Leonidas Lafayette Polk - General Sterling Price
- William Clarke Quantrill - Alexis
T. Rainey - General Stephen Dodson
Ramseur- General Thomas
Lafayette Rosser - Raphael Semmes - General Edmund Kirby
Smith - Henry Morton Stanley - Alexander Hamilton
Stephens
- General James Ewell Brown Stuart - General
Richard Dick Taylor - General Earl van
Dorn - General Joseph Wheeler - Louis
T. Wigfall - Major Heinrich Hartmann Wirz
- General Henry Alexander Wise - Philip A. Work
- General Felix Kirk Zollicoffer-
General Richard Heron Anderson
General Turner Ashby
Frederik S. Bass ( -ca.1897/99)
Kommandierte die Texas – Brigade von Februar 1865 - März
1865
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. von September 1863 -
April 1865
Col. Frederick S. Bass war ursprünglich Captain der E – Kompanie
„Marshall Guards“ aus dem Harrison County/TX.
Beförderung zum Major am 18.Oktober 1861 und Dienst im Regimentshauptquartier
der
1st Texas Inf. Ernennung zum Lt.Col. im Frühjahr 1864, zum Oberst
im Sommer desselben
Jahres.
Verwundung in der Schlacht bei Petersburg/Virginia am 7.Oktober 1864.
Rückkehr zum Regiment als Kommandeur. In den letzten Kriegsmonaten
kurzzeitige Führung von den Resten der Texas-Brigade.
Entlassung auf Ehrenwort (paroled) nach Kriegsende am 12.April 1865
bei Appomattox Court House/VA. Die Ernennung zum Brigadegeneral erreichte
ihn nicht mehr.
Nach Kriegsende kehrte Bass nach Marshall/TX zurück. Dort bekleidete
er das Amt des
Präsidenten der örtlichen Universität.
Er verstarb in Austin/Texas zwischen 1897/99. Es sind keine weiteren
Einzelheiten bekannt.
Pierre Gustave Toutant Beauregard (1818
- 1893)
Geboren 1818 in New Orleans/LA. Westpointer des Jahrgangs 1838 (Pioniere).
Veteran des Mexikokrieges.
Unter seinem Kommando beginnt am 12. April 1861 früh um 04:30
mit den Schüssen auf Ft. Sumter im Hafen von Charleston/SC der
Bürgerkrieg.
Erfolgreich war General Beauregard´s Führung der neu entstandenen
konföderierten Armee bei 1st Bull Run – ein erstes Treffen, das mit
einem beeindruckenden Sieg des Südens endete.
Weitere Schlachten an denen er beteiligt war, waren Shiloh, Drewry´s
Bluff und Petersburg.
Nach Ende des Bürgerkrieges wurde der Kreole Präsident einer
Eisenbahngesellschaft und betätigte sich als Schriftsteller. Beauregard
verstarb im Jahre 1893.
Judah Philip Benjamin (1811 - 1884)
Justiz-, Kriegs- und bis 1865 Außenminister der CS
Isabella Boyd "La Bell Rebell" (1843 - 1900)
Spionin der Generäle Jackson und Jeb Stuart
General Braxton Bragg (1817-1876)
United States Military Academy in Westpoint 1837.
Der in Warrenton/North Carolina geborene Bragg hatte sich seinen Ruf
als Befehlshaber in der Schlacht von Buena Vista erworben, in der ihn General
Zachary Taylor drängte den Mexikanern "ein paar mehr Kartätschen"
zu verpassen. 1862 trat er als Befehlshaber der Tennessee-Armee an Beauregards
Stelle, doch Braggs streitsüchtige Natur ließ seine organisatorische
Fähigkeiten nicht zur Geltung kommen. Seine zahlreichen Niederlagen
verliehen ihm zwar zu Unrecht den Ruf inkompetent zu sein, doch mangelte
es ihm als Taktiker an Selbstbewusstsein. 1864 diente er bei Jefferson
Davis als Militärberater.
George A. Branard (1843 - 1909
Fahnenträger der 1st Texas Infantry Company L „Lone Star Rifles“
George A. Branard wurde am 5. Jan. 1843 auf der Galveston Insel im Golf
von Mexico geboren. Er erlernte das Mechanikerhandwerk. In den frühen
Kriegstagen, am 1. Aug. 1861
trat er als einfacher Soldat in den Dienst der LONE STAR RIFLES und
erhielt alsbald den
Korporalsrang (Gefreiter).
Die Lone Star Rifles unter Capt. A.C. McKeen und Col. Louis T. Wigfall
wurden Teil der
berühmten Texas-Brigade unter General John Bell Hood in Longstreets
Korps.
Bald nach dem Eintreffen in Virginia wurde Branard den Fahnenträgern
des Regiments zu-
geteilt. Zu dieser Zeit war Th. Nettles Fahnenträger der 1st Texas.
Im Gefecht von Elthams´s
Landing erhielt Nettles einen Schulterschuss. Unfähig die Fahne
weiterzutragen, gab er sie
vorübergehend an Branard ab.
Im Kampf des darauffolgenden Tages eilte Branard zu weit der
Frontlinie voraus und es wurde ihm zugerufen zurückzufallen. Er rief
zurück „er wolle verdammt sein wenn er zurück-
fiele.“ Obwohl durch einen Streifschuss am Kopf verletzt, trug er die
Fahne weiter bis der Kampf beendet war.
Oberst Rainey, der diesen Ausruf gehört hatte und Branard´s
Mut und Kampfgeist bewunderte, trieb das Regiment vorwärts um sich
unter der Fahne zu formieren. Rainey be-
förderte Branard auf der Stelle vom Gefreiten zum Sergeanten.
Während des Marsches nach Sharpsburg/MD (Antietam) lief
Branard wie Tausende seiner
Kameraden wegen mangelndem Schuhwerks barfuß. Wegen Schmerzen
und seiner blutenden
Füße wurde er ins Hospital beordert.
Die Schlacht von Sharpsburg/Antietam am 17. Sept.1862 stellt einen
der blutigsten Tage in der amerikanischen Geschichte dar. Der Süden
hatte an einem einzigen Kampftag über 10.000, der Norden über
12.000 Soldaten verloren.
In jenem denkwürdigen Maisfeld verlor die 1st Texas ihre Fahne.
Als das „fallen banner“
von Unionssoldaten gefunden wurde, lagen acht gefallene und sechs verwundete
Konföde-
rierte über der Flagge und um sie herum.
Kurz vor der Schlacht von Gettysburg/PA erhielt das Regiment eine zweite
Seidenfahne die aus Frau L. Wigfall´s Hochzeitskleid angefertigt
worden war.
Am 2. Juli 1863 aber, als die 1st Texas bei Gettysburg in den erbittertsten
Waffengang des Krieges ging, war die Zeit romantischer Gesten bereits der
harten und bitteren Kriegsrealität
gewichen. Einzelne Staatsfahnen sollten nicht mehr entrollt werden.
Alle Regimenter wurden
angewiesen, nur noch die Schlachtfahne der Army of Northern Virginia
zu führen.
Am dritten Tag der Gettyburg-Schlacht, dem 3. Juli 1863, gelang es
Branard die Regiments-
Fahne kurzzeitig auf den Gipfel von „Little Round Top“ zu tragen. Die
Splitter einer Granate
die kurz vor ihm krepierte, zerschmetterte den Fahnenschaft und riss
eine Narbe in sein Ge-
sicht. Er verlor sein linkes Auge und büßte den größten
Teil des Gehörs ein. Halbblind aus
den blutenden Wunden, die restliche Fahnenstange fest umklammernd,
versuchte Branard weiterzugehen bis er schließlich das Bewusstsein
verlor.
Die Kameraden von denen er vom Schlachtfeld getragen wurde, hielten
ihn bereits für tot.
Nach nur einem Behandlungstag im Hospital meldete sich Branard bereits
bei seinem Regiment zurück.
Die dreitägige Schlacht von Gettysburg kostete dem Norden 23.000
Mann, dem Süden
20.000 Soldaten.
Chickamauga am 19. Sept. 1863 und Knoxville im November 63 waren weitere
Schlachten
in denen Branard die Fahne trug. Beim letzteren Kampf erlitt Branard
eine weitere Verwun-
dung, die ihn den Gebrauch des linken Armes kostete.
Für den Dienst als Fahnenträger war er ab diesem Zeitpunkt
nicht mehr fähig und wurde nunmehr zum Sanitätsdienst der Texas-Brigade
eingeteilt. Am 21. Febr. 1865 wurde Branard als Angehöriger des Invaliden-Corps
nach Marshall/Texas zur Verwendung im Verwaltungsdienst zurückbeordert.
Es war ein langer, ermüdender Rückweg da er Zweidrittel des
Weges zu Fuß zurücklegen musste. Bevor er texanischen Boden
erreichte war der Krieg beendet.
Im Jahre 1872 wurde von Veteranen die Gesellschaft „Hood´s Texas-Brigade
gegründet. 1895 erfolgte seine einstimmige Wahl zum Sekretär
der Vereinigung. Bei der Zusammenlegung von Sekretariat und Schatzamt 1904
wurde Branard zum Inhaber dieses Amtes auf Lebenszeit ernannt. „Die Jungs
haben Vertrauen zu mir und es ist sowieso nie Geld in der Kasse“ bemerkte
der so Geehrte dazu.
Branard hatte dieses Amt bis zu seinem Tode am 7.August 1909 inne.
Seine Kameraden sagten über ihn:
Er hatte die sprichwörtliche Sanftmut eines Lammes und die Kühnheit
de Löwen.
Präsident Jefferson F. Davis (1808 -
1889)
United States Military Academy in Westpoint 1828.
Geboren 1808 in Fairview/Kentucky wird er von einem älteren Bruder
aufgezogen. Er schloss die Akademie von West Point 1828 ab und diente als
Generalmajor der Infantry in der Mississippi-Miliz, Pflanzer, einziger
Präsident der Konföderation.
Jeff Davis, Anhänger der Demokratischen oder Sklavenpartei, wird
1845 Kongressabgeordneter von Mississippi. Bei Ausbruch des Krieges gegen
Mexiko gibt er sein politisches Amt zurück und zeichnet sich als Oberst
der Mississippi Rifles bei Monterrey und Buena Vista aus.
1848 – 51 bekleidet er die Ämter eines Bundessenators und Vorsitzenden
des Militärausschusses, er wird Kriegsminister unter Präsident
Pierce. Die Wahl Abraham Lincolns zum US-Präsidenten zeigt ihm die
endgültige Richtung.
Beim Austritt Mississippis aus der Union am 9. Jan. 1861 verlässt
er den Senat und wird auf dem konstituierenden Kongress in Montgomery/AL
zum Präsidenten der Konföderierten Staaten von Amerika gewählt.
Ein besserer Soldat als Politiker gelingt es Davis nicht, die stark
unterschiedlichen südstaatlichen Einzelinteressen im Sinne einer Zentralgewalt
zu vereinigen. Das eigentliche Nervenzentrum der Konföderation ist,
besonders in der Spätphase des Sezessionskrieges, Lee´s Army
of Northern Virginia. Mit fortlaufender Kriegsdauer verschlechtert sich
sein Gesundheitszustand. Der Entschluss, Negersklaven für die ausgeblutete
Rebellenarmee zu bewaffnen, kommt zu spät – hätte angesichts
der erdrückenden materiellen und personellen Übermacht des Nordens
den Ausgang des Krieges ohnehin lediglich hinausgezögert.
Am 14.April 1865 wird Abraham Lincoln während eines Theaterbesuches
vom Schauspieler John Booth angeschossen und verstirbt am folgenden Tag.
Jefferson Davis setzt sich in Richtung Charlotte/NC ab wo er am 24.
April seine letzte Kabinettssitzung leitet. Ende April flieht er mit einem
harten Kern von etwa 2.000 Getreuen um sich in Alabama mit verbliebenen
Feldkommandeuren zu treffen.
Lincoln´s Nachfolger im Präsidentenamt, Andrew Johnson,
setzt im Mai eine Belohnung von $ 100.000,- für die Ergreifung von
Davis aus. Am 10.Mai 1865 nehmen Reiter der 4th Michigan Cavalry Davis
beim Städtchen Irvingville/GA gefangen. Er wird in seiner Gefängniszelle
in Ft. Monroe vorübergehend in Ketten gelegt.
Nach zwei Jahren Festungshaft wird Davis gegen Stellung einer Bürgschaft
entlassen.
Er beschäftigt sich in der Nachkriegszeit als Geschäftsmann,
Versicherungsdirektor und Buchautor.
.Jefferson Davis verstirbt im Jahre 1889.
Rose O´Neal Greenhow (1817 - 1864)
Freundin Buchanans und Spionin der Südstaaten, verrät Beauregard
den Aufmarschplan der Union vor First Bull Run.
General John Bell Hood (1831 - 1879)
Im Frühjahr des Jahres 1861 waren die Konföderierten Staaten
von Amerika eine junge, starke, aufstrebende Nation mit einer hoffnungsvollen,
leuchtenden Zukunft.
In ähnlicher Weise begann John B. Hood, ebenfalls jung, stark
und ambitioniert seine Karriere in der konföderierten Armee. Sein
intensiver Diensteifer, seine Führungsqualitäten, seine Kraft
und unerschütterliche Aufopferung für sein Land, versprachen
eine helle zu erwartende Zukunft. Durch den Besitz einer seltenen Kombination
aus Können, Mut und Glück schien er, ebenso wie das Land dem
er diente, zu Größerem bestimmt zu sein.
1862 hatte es Gen. Hood, ähnlich wie die Konföderation, rasch
zu Bedeutung und Anerkennung gebracht. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen
hatte er eine Anzahl Beförderungen erhalten – vom 2nd Lt. Im Jahre
1861 bis zum MajGen. Ende 1862. Am Ende dieses Jahres befand sich die Konföderation
an der Schwelle der internationalen politischen Anerkennung nachdem sie
sich als ein würdiges Gegenstück zu der aggressiven US-Regierung
erwiesen hatte. Ende 1862 hatten die Südstaaten, zusammen mit der
Karriere von Gen. Hood, ihren Höhepunkt erreicht.
Der Sommer 1863 indes erwies sich als der entscheidende Wendepunkt.
Bei Gettysburg erhielten sowohl die Konföderation als auch Gen.
Hood ernste Wunden. Die Army of Northern Virginia unter dem bis dahin unbezwungenen
Robert E. Lee wurde von ihrer Invasion des Nordens zurückgedrängt
und erlitt ungeheure Verluste. Es war ein Drehpunkt – die Abwärtsspirale
hatte begonnen. General Hood erlitt ebenfalls eine böse Wunde – er
büßte für immer den Gebrauch des linken Armes ein. Er war
jedoch, ebenso wie der Süden, weit davon entfernt geschlagen zu sein.
Hood und sein Land kämpften weiter, böse zugerichtet und vernarbt.
Nach Gettysburg waren jedoch Beide nicht mehr die Gleichen.
1863 wurde General Hood der Army of Tennessee zugewiesen. In der Schlacht
von Chickamauga hatten die Konföderierten als auch Hood erneut heftig
zu leiden, wenngleich dieses Mal am Ende ein Sieg stand. An der Schwelle
der kompletten Zerstörung der Unionsarmee stehend, zögerte ein
widerstrebender Braxton Bragg und somit verpuffte der volle Effekt des
Sieges. Gen. Hood, der während der Schlacht Fehler in der Unionsführung
erkannt hatte und diese ausnutzen wollte, führte seine Division gegen
den Feind und veranlasste ihn zu wilder Flucht. Dabei erlitt er jedoch
eine neue schwere Verwundung die in der Amputation seines rechten Beines
endete. Beide, der Süden wie Hood, waren noch nicht geschlagen aber
noch mehr verkrüppelt.
Im folgenden Jahr musste eine erschöpfte, zerschlissene aber immer
noch tapfere Armee von Tennessee nach 46-tägigen Widerstand gegen
die brutale Belagerung Atlantas durch William T. Sherman diesem die Stadt
überlassen. Später im Winter 1864 auf den umgebenden Hügeln
von Nashville/TENN weinte Gen. Hood beim Anblick seiner geschlagenen Armee
die sich nach den Angriffen von Unionsgeneral G. Thomas in heilloser Flucht
zurückziehen musste.
Am Ende hatte General Hood fast alles verloren: Seinen Körper,
die Karriere, seinen Ruf, seine Armee und sein Land.
Was blieb, war seine Ehre und das Wissen und die Befriedigung, dass
er seine Pflicht nach bestem Können für sein Land und dessen
Bürger getan hatte. Der junge, tapfere Offizier und die konföderierten
Staaten waren beide aufgestiegen und zusammen gefallen.
Diese Zeilen sind in liebenden Respekt und in Anerkennung seiner Opfer
an Körper und Seele geschrieben worden.Soweit der Text der vom HOOD´SCHEN
FAMILIENVERBAND ins Internet gestellten Version über das Leben des
berühmten CS-Generals.
Hood´s Integrität, sein persönlicher Mut und die bedingungslose
Hingabe für die Sache des Südens stehen weit außerhalb
jeglichen Zweifels Es sollten aber dennoch einige Anmerkungen zu seiner
Person
aus der Sicht von zeitgenössischen Beobachtern und Historikern hinzugefügt
werden.
Sein Leben:
Hood kam 1831 in Owingsville/KY zur Welt. 1853 West Point Abschluss
(Infanterie). Teilnahme auf dem Gebiet der westlichen Territorien in den
Kriegen gegen aufständische Indianerstämme (Diverse Verwundungen).
Bei Beginn des Sezessionskrieges Eintritt in die konföderierte Armee.
Hood nahm am Halbinsel-Feldzug, Second Bull Run, Antietam, Fredericksburg,
Gettysburg, Chickamauga, Atlanta, Ezra Church, Franklin und schließlich
Nashville teil.
Es scheint fast unglaublich, dass der Süden im Dezember 1864,
trotz der prekären Lage in der er sich befand, noch den Willen, die
Energie und die Mittel aufbringen konnte um eine Offensive zu starten.
Die Tennessee-Armee, die hierfür vorgesehen war, hatte in der
Vergangenheit unter einer Kette mehr oder weniger unfähiger Kommandeure
zu leiden: Albert S. Johnston, Pierre Beauregard,, Braxton Bragg und Joseph
E. Johnston. Aus den verbleibenden Generälen, die zur Führung
der Armee im Trans-Mississippi-Gebiet in Frage kamen, wählte Präsident
J. Davis schließlich John B. Hood aus. Er benötigte einen Mann,
der zu kämpfen gewillt war. Von allen Korpskommandeuren der Armee
des Jahres 1864 schien Hood der Einzige zu sein, der die nötigen Voraussetzungen
erfüllte.
Der gerade 33-jährige wurde vorübergehend zum Generalleutnant
ernannt und erhielt das Kommando. In dieser Rolle war der junge Mann aus
Kentucky schlichtweg überfordert. Als Divisionskommandeur hatte er
sich bewährt, zur Führung einer ganzen Armee fehlte ihm jedoch
die unerlässliche Erfahrung.
Er entwarf Schlachtpläne die schon an Phantastereien grenzten
und bei der Einschätzung der eigenen Möglichkeiten einen klaren
Blick für die bittere Realität der Stunde vermissen ließen.
Am 15. und 16. Dezember 1864 greift er mit etwa 24.000 Mann das gut befestigte
Nashville an und wird von ca. 50.000 blauen Verteidigern vernichtend geschlagen.
Hood´s Verluste sind gewaltig: Drei Wochen nach Nashville zählt
seine Armee noch rund 15.000 Mann – er hatte also 40% seiner Truppen in
einer einzigen Schlacht verloren.
Nashville entschied über Hood´s weiteres Schicksal: Im Januar
1865 bat er schriftlich darum, aus seinem Amt entlassen zu werden. Nach
seinem Ausscheiden diente er nicht mehr in der Armee.
Nach Ende des Krieges betätigte sich Hood als Versicherungsagent.
Aus seiner Ehe gingen 10 Kinder hervor. Er verstarb 1879 total verarmt
an Gelbfieber.
John B. Hood´s Grab befindet sich in New Orleans/LA.
Generalleutnant Thomas Jonathan
Jackson „Stonewall“ Jackson (1824 - 1863)
United States Military Acedemy in Westpoint 1846.
Geboren 1824 in Clarksburg/WV als Sohn schottisch-irischer Eltern.
Auch er ist West Point Absolvent (Jg. 1846 /Artillerie). Während des
Mexiko-Krieges ist er einer der herausragenden Militärs.
Bei Ausbruch des Bürgerkrieges gehörte er zum Führungsstab
des berühmten Virginia Military Institute.
Während der Shenandoah-Tal Kampagne band er durch sehr mobile
Truppenbewegungen seiner „Fußkavallerie“ drei US-Armeen.Er war ein
ausgezeichneter Korpskommandeur; seine Feldherrenkunst zeigte die wesentlichen
Eigenschaften der taktischen Kriegsführung, wie sie Jackson selbst
dargelegt hatte: "Täusche immer, führe in die Irre und überrasche
stets." Sein Motto: Stärke durch Beweglichkeit wurde zum Musterbeispiel
für Militärstrategie.
Teilnahme an den weiteren Schlachten von Seven Days, Groveton, 2nd
Bull Run, Harper´s Ferry, Antietam, Fredericksburg und schließlich
Chancellorsville.
Am 3.Mai 1863 wird Jackson während eines abendlichen Erkundungsrittes
in der Dämmerung versehentlich von Soldaten der 33rd North Carolina
Inf. beschossen. Eine Kugel trifft die rechte Hand, eine zweite das linke
Handgelenk. Das dritte Geschoß zertrümmert den Knochen des linken
Oberarms und zerstört die Arterie. Jackson wird von seinen Soldaten
geborgen und in Sicherheit gebracht. Nach anfänglicher Besserung stirbt
Jackson am 10.Mai 1863 in Guiney´s Station, zehn Meilen südlich
von Fredericksburg im Alter von 39 Jahren an Lungenentzündung.
In Würdigung seiner Verdienste benennt die US-Navy im August 1964
das atomgetriebene und mit Polaris-Raketen bestückte U-Boot SSBN 634
auf den Namen „STONEWALL JACKSON“
Jesse Woodson James (1847 -1882)
Guerillakämpfer, Outlaw. Der Predigersohn Jesse und sein schießwüdiger
Bruder Frank reiten mit der prosüdlichen Guerilla, die Missouri und
Kansas in Atem hält. Der ältere Frank, in der Schlacht am Wilson´s
Creek gefangen und - wie zu Beginn des Kriegs üblich - auf Ehrenwort
entlassen, kämpft mit Quantrill, Jesse reitet militärisch genau
geplante Angriffe mit Bloody Bill Anderson.
Albert Sidney Johnston (1803-1862)
Im Vergleich zu den Erwartungen, die man in ihn gesetzt hatte, zu seinem
prächtigen Auftreten und seinem beeindruckenden Aussehen verlief Johnstons
Karriere vor 1861 ehrer enttäuschend. Er hatte im texanischen Unabhängigkeitskrieg
gedient und war 1838-1840 Kriegminister der unabhängigen Republik
gewesen. 1949 wieder in der US-Armee eingesetzt, befehligte er nacheinander
die 2.Kavallerie (1855), das Texas-Department (1856-1858), führte
1857 einen Feldzug gegen die Mormonen von Utha an und hatte 1858-1861 den
Befehl über das Utha Department. Danach unterstand ihm das CSA-Department
West (Nr.2). Obwohl Johnston wegen seiner Unentschlossenheit viel Kritik
erhielt, zeigte er vor seinem plötzlichen Tod im April 1862 bei Shiloh
(der vermeidbar gewesen wäre), dass er die moralischen Eigenschaften
besaß, die er als Kommandierender für seinen Erfolg brauchte.
Robert Edward Lee (1806 - 1870)
Geboren 1806 in Stratford Hall/Virginia im Mündungsgebiet des
Potomac, nur wenige Meilen von Oak Grove entfernt wo einst George Washington
das Licht der Welt erblickte.
Westpointer des Jahrgangs 1829 (Pioniere). Später Direktor der
Elite – Militärakademie West Point.
Teilnahme am Mexikanischen Krieg (Verwundung) und an den Grenzkriegen
in den westlichen Territorien.
Lee, ein Held des Südens, den auch der Norden bewundert, ist die
romantischste Gestalt des Bürgerkrieges. Er entstammt einer der vornehmsten
Familien Virginias. Sein Vater „Light Horse“ Harry Lee erwarb sich seine
Meriten im Unabhängigkeitskrieg (Revolutionary war). Seine Frau Mary
Custis ist die Urenkelin von Martha Washington.
„Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten mir erklären
würde, dass es eine große Schlacht um die Freiheit oder die
Versklavung unseres Landes zu schlagen gilt und wenn er mich fragen würde,
wen ich für den besten Oberbefehlshaber hielte würde ich noch
mit meinem letzten Atemzug sagen: Robert. E. Lee.“ General
Winfield Scott, Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte
Der vielversprechenste Offizier der regulären Armee war R .E .Lee
aus Virginia. Vier Tage nach den Schüssen auf Ft. Sumter, am 18. April
1861, wurde ihm auf Lincolns Anordnung das Oberkommando über die gesamte
Unionsarmee angetragen. Lee sagte, er werde darüber nachdenken. Am
Tage zuvor hatte Virginia die Sezession beschlossen. In dieser Nacht wandelte
Lee rastlos durch die Gärten seines Herrenhauses in Arlington, auf
der anderen Seite des Potomac. Am 20.April erklärte er sein Ausscheiden
aus der Armee der Vereinigten Staaten. “ Ich kann nicht das Schwert gegen
meinen Heimatstaat erheben“, erklärte er.
Am 20.April gab Lee sein Offizierspatent zurück .und erklärte
sein Ausscheiden aus der Armee der Vereinigten Staaten. Am 21.April bat
ihn der Gouverneur von Virginia das Kommando über die Truppen des
Staates zu übernehmen. Präsident Lincoln hatte seinen besten
Offizier verloren.
Als Lee sich zwischen der Nation und Virginia entscheiden musste, war
ihm klar was er zu tun hatte, obwohl er sich in einem inneren Zwiespalt
befand: „ Ich kann mir für unser Land kein größeres Unheil
denken als eine Auflösung der Union. Das wäre die Verschärfung
aller Übel unter denen wir leiden und ich bin bereit alles – außer
meiner Ehre – für den Erhalt der Union zu opfern.“
Teilnahme an fast allen bedeutenden Schlachten: Während der Seven
Days Battle übernimmt er das Kommando über die neu formierte
Army of Northern Virginia und zwingt McClellan von der Halbinsel. Lee schlägt
Pope bei Manassas/Bull Run und stößt nach Maryland vor. Er besiegt
Burnside bei Fredericksburg/Virginia, Hooker bei Chancellorsville/Virginia
und scheitert schließlich 1863 in Gettysburg/PA an Meade. Als militärischer
Führer der CSA kapituliert er mit den ausgebluteten Resten der Rebellenarmee
am 12.April 1865 bei Appomattox Court House/Virginia.
Nach dem Krieg bekleidet Robert E. Lee den Posten eines Präsidenten
des Washington College in Lexington/Virginia. Er verstirbt im Jahre 1870.
Gerneralleutnant James Longstreet „Old
Pete“ (1821 - 1904)
United States Military Acedemy in Westpoint 1842.
Longstreet kam am 8. Januar 1821 im Edgefield District in South Carolina
zur Welt. Wie die meisten Generäle des Bürgerkrieges war er West
Point Absolvent (Jahrgang 1842, Infanterie). Fronterfahrung sammelte er
in Texas, im Mexikanischen Krieg 1845-47 und während verschiedener
Kampagnen in den westlichen Territorien (u.a. New Mexico, Arizona) bis
zum Kriegsausbruch zwischen Nord und Süd.
Im April 1861 trat Longstreet als Gen.Maj. in die konföderierte
Armee ein. Diente in der ANV bis April 1863, danach in der Army of Tennessee.
Teilnahme an den Kämpfen von 1st Bull Run, Williamsburg, Seven
Days, 2nd Bull Run, Antietam, Fredericksburg, Suffolk, Gettysburg, Chickamauga,
Wilderness (Verwundung 1864), Petersburg.
Longstreet wird als nüchterner Pragmatiker mit gewöhnlich
leicht schwermütiger Stimmungslage beschrieben. Seine wettergegerbte
Kleidung, die verschmutzten Stiefel und der große schwarze Hut gaben
ihm einen gewissen furchteinflössenden Aspekt. Von seinen Soldaten
wurde er als der beste Kämpfer in der ANV gehalten und verehrt.
Lee sagte über ihn: „Seine eiserne Ausdauer ist außergewöhnlich.
Er scheint weder Nahrung noch Schlaf zu benötigen“. Beide Generäle
standen sich näher als alle anderen militärischen Führer
der Südstaatenarmee. Longstreet sah es als eine seiner Aufgaben an,
Lee auf gelegentliche Fehler oder Versäumnisse bei dessen Operationen
zu machen. Bei Gettysburg missachtete Lee Longstreets Einwände und
Warnungen – mit den bekannten katastrophalen Folgen für den Süden.
Lee nannte ihn auch "mein altes Schlachtross".
Nach Kriegsende zog Longstreet nach New Orleans wo er Mitglied der
Republikanischen Partei wurde. Ihn verband eine alte Freundschaft mit Ulysses
S. Grant der ihn, als er 1869 Präsident wurde, mit diversen öffentlichen
Ämtern bedachte. Diese Freundschaft zum alten Feind der erloschenen
Konföderation machte Longstreet in den Augen der Südstaatler
nicht eben populär. Ferner verübelte man ihm seine (Nachkriegs-)
Kritik an Robert E. Lee der zum Symbol des Heldentums geworden war. Des
langen Streits um seine militärischen Führungsqualitäten
müde, siedelte er nach Georgia über wo er von 1881-84 als US-Marshall
diente. James Longstreet starb am 2. Januar 1904.
Hugh McLeod (1814 - 1862)
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. vom 21. November 1861 -
2. Januar 1862
Lieut.Col. Hugh McLeod, Soldat und Gesetzgeber der Republik Texas,
wurde am 1. August 1814 in New York City geboren. Seine Familie siedelte
bald nach seiner Geburt nach Macon/GA über.
Eintritt in die Militärakademie West Point am 1. Sept. 1831. Abschluss
als Letzter in einem Lehrgang von 65 Teilnehmern im Jahre 1835. Im September
desselben Jahres Ernennung zum Unterleutnant in der 3rd US-Infantry und
Abkommandierung nach Fort Jesup/LA.
Auf dem Weg zu seinem ersten Dienstposten traf er in seinem Heimatort
Macon/GA auf das Georgia Freiwilligenbataillon. In seinem stark ausgeprägten
Wunsch den Texanern beizutreten gab er sein US Army Offizierspatent im
Juni 1836 zurück
In Texas stieg McLeod rasch auf. Im Dezember 1837 wurde er Generaladjudant
in der Armee der Republik Texas, 1840 bereits Generalinspekteur. Er diente
1838 in den Indianerkriegen gegen die Stämme der Caddos und Kickapoos,
focht 1839 gegen die Cherokee und war Unterhändler gegenüber
den Comantschen. Mitte der 40er Jahre Teilnahme am Texanisch – Mexikanischen
Krieg und Bekleidung politischer Ämter.
Nach Ausbruch des Bürgerkrieges Ernennung zum Oberstleutnant der
1st Texas Infantry die später Hood´s Texas Brigade wurde. Nach
Wigfall´s Beförderung zum Brigadegeneral avancierte McLeod zum
Regimentskommandeur.
Er verstarb am 2. Januar 1862 in Virginia an den Folgen einer Lungenentzündung.
Sein Leichnam wurde nach Texas überführt und auf dem Staatsfriedhof
von Austin beigesetzt.
William Clarke Quantrill (1837 - 1865)
Kämpft mit krimineller Energie und namhaften Outlaws wie Frank
James, Bloody Bill Anderson, Little Archie Clement und George Todd in Missouri
und Kansas einen eigenen Guerillakrieg.
Alexis T. Rainey
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. vom 2. November 1861 -
27. Juni 1862
Col.Alexis T. Rainey war ursprünglich Hauptmann der H – Kompanie
( Texas Guards) die im Anderson County einberufen wurde. Im September
1861 Beförderung zum Major und Dienst im Regimentsstab. Am 12.November
1861 Beförderung zum Oberstleut-nant nachdem Col. Wigfall von seinem
Kommando zurückgetreten war. Nach McLeod´s Tod wurde Rainey
am 2. Jan.1862 zum Oberst ernannt.
Verwundung im Gefecht von Gaine´s Mill am 27. Juni 1862. Rückkehr
nach Texas zum Antritt eines längeren Genesungsurlaubs. Von dort kehrte
Rainey nie mehr zu seinem Regiment zurück Er erholte sich zwar von
seiner Verwundung wurde jedoch als „nicht fähig für den Felddienst“
erklärt.
Rainey verblieb in Texas und diente im Stab von „Prince John“ Magruder.
Da Rainey immer noch in den Regimentslisten der 1st Texas als „abwesend
durch Genesungsurlaub“ geführt wurde, konnte seine Stelle als Oberst
nicht neu besetzt werden.
Obgleich sich diese Situation über ein Jahr hinzog und General
Robertson beim Oberkommando um Klärung bat, ereignete sich nichts
dergleichen.
Im Jan. 1864 brachte Gen. Robertson die Angelegenheit direkt vor das
Kriegsministerium und erreichte, das Col. Rainey aus den Listen der 1st
Texas gestrichen wurde.
General James Ewell Brown Stuart
General Earl van Dorn
Louis T. Wigfall (1816 - 1874)
Kommandierte die Texas – Brigade von November 1861 bis Februar 1862
Kommandeur des 1st Texas Infantry Regiment von August 1861 bis November
1861
Brig. Gen. Louis T. Wigfall, geboren am 21.4.1816 in Edgefield/SC absolvierte
das South Caro-lina College und die Universität von Virginia . Er
glaubte an eine Gesellschaftsform die von der (Baumwoll-) Pflanzerklasse
mit ihrem ritterlichen Codex geführt wurde und welche auf der Sklaverei
basierte.
1846 Umzug mit der Familie nach Galveston/Texas. Dort Tätigkeit
als Anwalt und Eintritt in die Politik.
Nach Abraham Lincoln´s Wahl zum Präsidenten wurde er Mitverfasser
des „Southern Manifesto“ in dem zum Ausdruck gebracht wurde, dass -bedingt
durch die Entwick-lung der politischen Umstände- jeglicher Glaube
an einen Verbleib in der Union verloren war und das es die Ehre und die
Unabhängigkeit des Südens verlangte, eine Konföderation
der Südstaaten zu organisieren.
Als der Bürgerkrieg mit der Kanonade von Fort Sumter/SC
am 12.4.1861 seinen Lauf nahm, ruderte Wigfall unter Beschuss zum Fort
um dem dortigen Unionskom-mandeur Maj. Anderson nicht autorisierte Kapitulationsbedingungen
zu stellen.
Nach seinem Ausschluss aus dem Senat von Texas erfolgte am 28.August
1861 seine Berufung als Oberst des 1st Texas Vol. Inf. Regt. Am 21.November
61 wurde er von Prä-sident Jefferson F. Davis zum Brigadegeneral der
ANV ernannt.
Demission im Febr. 1862 und Einnahme eines Sitzes im konföderierten
Kongress.
Wigfall war strikter Gegner der Einberufung von Sklaven. Eher war er
gewillt den Krieg zu verlieren als Farbigen zu erlauben, Soldat zu werden.
Nach dem Fall der Konföderation floh Wigfall nach Texas. Im Frühjahr
1866 ging er nach England und versuchte einen Krieg zwischen Britannien
und den Vereinigten Staaten anzufachen in der Hoffnung, dass dieser dem
Süden Gelegenheit bieten würde sich wieder zu erheben.
1872 kehrte Wigfall in die Vereinigten Staaten zurück und lebte
in Baltimore/MD.
Er kehrt 1874 nach Texas zurück und verstirbt am 18. Februar desselben
Jahres in Galveston/Texas wo er auch bestattet wird.
Major Heinrich Hartmann Wirz
Philip A. Work (1832 - 1911)
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. vom 27. Juni 1862 bis 12. November
1863
Col.Philip A. Work, Anwalt und Soldat der Konföderation, wurde
am 17. Febr. 1832 in Cloverport/Kentucky geboren. Die Familie siedelte
1838 nach Velasco/Texas über.
1853 Eintritt in ein berittenes Bataillon der Texas Volunteers und
Einsatz in den texanischen Indianerkriegen. 1861 stellte er eine Kompanie
Texas-Miliz auf welche die Company F (Woodville Rifles) der 1st Texas Inf.
wurde.
1862, nach der Reorganisation des Regiments in Virginia, wurde Work
zum Colonel ernannt.
Während der Schlacht von Gaine´s Mill erfolgt seine Ernennung
zum Regimentskommandeur nachdem A. Rainey durch Verwundung ausfiel.
Später kommandierte Work die 1st Infantry in den Kämpfen
von Malvern Hill, Freeman´s Ford, Thoroughfare Gap, 2nd Manassas
( Bull Run ), Boonesboro Gap, Sharpsburg (Antietam), Fredericksburg und
Gettysburg/PA.
Eine der blutigsten Schlachten des Bürgerkrieges stellte Sharpsburg/MD
dar. Works Regiment erlitt 82 % Verluste – die höchste Rate die je
ein Regiment an einem einzigen Tag auf beiden Seiten der Front im
gesamten Krieg zu erleiden hatte.
Am dritten Tag der Schlacht von Gettysburg/PA erhielt Work das Kommando
über Hood´s Texas Brigade.
Er erkrankte am 18. Sept. 63 vor dem Beginn der Schlacht am Chickamauga
River. Von diesem Zeitpunkt an kein weiterer Felddienst bei seinem Regiment.
Seine Demission als Colonel der 1st Texas Inf. im Nov. 1863 wurde
vom konföderierten Kriegsministerium im Januar 1864 akzeptiert.
Nach seiner Rückkehr nach Texas und Genesung verrichtete Work
Dienst in einem Kavallerie-Regiment vom Herbst 1864 bis zum Kriegsende
1865.
Work verstarb am 17. März 1911 und wurde in Kountze/Texas bestattet.
General Felix Kirk Zollicoffer
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