Historischer Westernclub Lichtenfels e.V.
wichtige Personen im amerikanischen Bürgerkrieg

 

Südstaaten Persönlichkeiten
in alphabetischer Reihenfolge

General Richard Heron Anderson - General Turner Ashby - General Pierre Gustave Toutant Beauregard - Judah Philip Benjamin - General John Stevens Bowen - Isabella Boyd - General Braxton Bragg - George  A. Branard - General John Cabell Breckinridge - Admiral Franklin Buchanan - General Simon Bolivar Buckner - General James Thomas Churchill - General Patrick Ronayne Cleburne - General George Bibb Crittenden - Präsident Jefferson Davis - General Jubal Anderson Jubilee Early - General Nathan George Shanks Evans - General Richard Stoddert Ewell - General John Buchanan Floyd - General Nathan Bedford Forrest - General Robert Selden Garnett - General John Brown Gordon - Rose O´Neal Greenhow - General Wade Hampton - General William Joseph Hardee - General Ambrose Powell Hill - General Daniel Harvey Hill - General Thomas Carmichael Hindman - General John Bell HoodGeneral Thomas Jonathan "Stonewall" Jackson - Jesse Woodson James - General Albert Sidney Johnston - General Joseph Eggleston Johnston - General Robert Edward Lee - General Fitzhugh Lee - General Stephen Dill Lee - General James Longstreet - General William Wing Loring - General John Bankhead Magruder - General William Mahone -General Benjamin McCulloch - General Lafayette McLaws - Hugh McLeod - General John Hunt Morgan - Oberst John Singleton Mosby - General John Pegram - General John Clifford Pemberton - General George Edward Pickett - General Leonidas Lafayette Polk - General Sterling Price - William Clarke Quantrill - Alexis T. Rainey - General Stephen Dodson Ramseur- General Thomas Lafayette Rosser - Raphael Semmes - General Edmund Kirby Smith - Henry Morton Stanley - Alexander Hamilton Stephens - General James Ewell Brown Stuart - General Richard Dick TaylorGeneral Earl van Dorn - General Joseph Wheeler - Louis T. Wigfall - Major Heinrich Hartmann Wirz - General Henry Alexander Wise - Philip A. Work - General Felix Kirk Zollicoffer-
 
 

General Richard Heron Anderson

General Turner Ashby

Frederik S. Bass ( -ca.1897/99)
Kommandierte die Texas – Brigade von Februar 1865  -  März 1865
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. von September 1863  -  April 1865
Col. Frederick S. Bass war ursprünglich Captain der E – Kompanie „Marshall Guards“ aus dem Harrison County/TX.
Beförderung zum Major am 18.Oktober 1861 und Dienst im Regimentshauptquartier der
1st Texas Inf. Ernennung zum Lt.Col. im Frühjahr 1864, zum Oberst im Sommer desselben
Jahres.
Verwundung in der Schlacht bei Petersburg/Virginia am 7.Oktober 1864. Rückkehr zum Regiment als Kommandeur. In den letzten Kriegsmonaten kurzzeitige Führung von den Resten der Texas-Brigade.
Entlassung auf Ehrenwort (paroled) nach Kriegsende am 12.April 1865 bei Appomattox Court House/VA. Die Ernennung zum Brigadegeneral erreichte ihn nicht mehr.
Nach Kriegsende kehrte Bass nach Marshall/TX zurück. Dort bekleidete er das Amt des
Präsidenten der örtlichen Universität. 
Er verstarb in Austin/Texas zwischen 1897/99. Es sind keine weiteren Einzelheiten bekannt.

Pierre Gustave Toutant Beauregard (1818 - 1893)
Geboren 1818 in New Orleans/LA. Westpointer des Jahrgangs 1838 (Pioniere). Veteran des Mexikokrieges.
Unter seinem Kommando beginnt am 12. April 1861 früh um 04:30 mit den Schüssen auf Ft. Sumter  im Hafen von Charleston/SC der Bürgerkrieg.
Erfolgreich war General Beauregard´s Führung der neu entstandenen konföderierten Armee bei 1st Bull Run – ein erstes Treffen, das mit einem beeindruckenden Sieg des Südens endete.
Weitere Schlachten an denen er beteiligt war, waren Shiloh, Drewry´s Bluff und Petersburg.
Nach Ende des Bürgerkrieges wurde der Kreole Präsident einer Eisenbahngesellschaft und betätigte sich als Schriftsteller. Beauregard verstarb im Jahre 1893.

Judah Philip Benjamin (1811 - 1884)
Justiz-, Kriegs- und bis 1865 Außenminister der CS

Isabella Boyd "La Bell Rebell" (1843 - 1900)
Spionin der Generäle Jackson und Jeb Stuart

General Braxton Bragg (1817-1876)
United States Military Academy in Westpoint 1837.
Der in Warrenton/North Carolina geborene Bragg hatte sich seinen Ruf als Befehlshaber in der Schlacht von Buena Vista erworben, in der ihn General Zachary Taylor drängte den Mexikanern "ein paar mehr Kartätschen" zu verpassen. 1862 trat er als Befehlshaber der Tennessee-Armee an Beauregards Stelle, doch Braggs streitsüchtige Natur ließ seine organisatorische Fähigkeiten nicht zur Geltung kommen. Seine zahlreichen Niederlagen verliehen ihm zwar zu Unrecht den Ruf inkompetent zu sein, doch mangelte es ihm als Taktiker an Selbstbewusstsein. 1864 diente er bei Jefferson Davis als Militärberater.
 

George  A. Branard (1843 - 1909
Fahnenträger der 1st Texas Infantry Company L „Lone Star Rifles“

George A. Branard wurde am 5. Jan. 1843 auf der Galveston Insel im Golf von Mexico geboren. Er erlernte das Mechanikerhandwerk. In den frühen Kriegstagen, am 1. Aug. 1861
trat er als einfacher Soldat in den Dienst der LONE STAR RIFLES und erhielt alsbald den
Korporalsrang (Gefreiter).
Die Lone Star Rifles unter Capt. A.C. McKeen und Col. Louis T. Wigfall wurden Teil der
berühmten Texas-Brigade unter General John Bell Hood in Longstreets Korps.
Bald nach dem Eintreffen in Virginia wurde Branard den Fahnenträgern des Regiments zu-
geteilt. Zu dieser Zeit war Th. Nettles Fahnenträger der 1st Texas. Im Gefecht von Elthams´s
Landing erhielt Nettles einen Schulterschuss. Unfähig die Fahne weiterzutragen, gab er sie
vorübergehend  an Branard ab.
Im Kampf des darauffolgenden Tages eilte Branard zu weit  der Frontlinie voraus und es wurde ihm zugerufen zurückzufallen. Er rief zurück „er wolle verdammt sein wenn er zurück-
fiele.“ Obwohl durch einen Streifschuss am Kopf verletzt, trug er die Fahne weiter bis der Kampf  beendet war.
Oberst Rainey, der diesen Ausruf gehört hatte und Branard´s Mut und Kampfgeist bewunderte, trieb das Regiment vorwärts um sich unter der Fahne zu formieren. Rainey be-
förderte Branard auf der Stelle vom Gefreiten zum Sergeanten.
Während des Marsches nach Sharpsburg/MD  (Antietam) lief Branard wie Tausende seiner
Kameraden wegen mangelndem Schuhwerks barfuß. Wegen Schmerzen und seiner blutenden
Füße wurde er ins Hospital beordert.
Die Schlacht von Sharpsburg/Antietam am 17. Sept.1862 stellt einen der blutigsten Tage in der amerikanischen Geschichte dar. Der Süden hatte an einem einzigen Kampftag über 10.000, der Norden über 12.000 Soldaten verloren.
In jenem denkwürdigen Maisfeld verlor die 1st Texas ihre Fahne. Als das „fallen banner“
von Unionssoldaten gefunden wurde, lagen acht gefallene und sechs verwundete Konföde-
rierte über der Flagge und um sie herum.
Kurz vor der Schlacht von Gettysburg/PA erhielt das Regiment eine zweite Seidenfahne die aus Frau L. Wigfall´s Hochzeitskleid angefertigt worden war.
Am 2. Juli 1863 aber, als die 1st Texas bei Gettysburg in den erbittertsten Waffengang des Krieges ging, war die Zeit romantischer Gesten bereits der harten und bitteren Kriegsrealität
gewichen. Einzelne Staatsfahnen sollten nicht mehr entrollt werden. Alle Regimenter wurden
angewiesen, nur noch die Schlachtfahne der Army of Northern Virginia zu führen.
Am dritten Tag der Gettyburg-Schlacht, dem 3. Juli 1863, gelang es Branard die Regiments-
Fahne kurzzeitig auf den Gipfel von „Little Round Top“ zu tragen. Die Splitter einer Granate
die kurz vor ihm krepierte, zerschmetterte den Fahnenschaft und riss eine Narbe in sein Ge-
sicht. Er verlor sein linkes Auge und büßte den größten Teil des Gehörs ein. Halbblind aus
den blutenden Wunden, die restliche Fahnenstange fest umklammernd, versuchte Branard weiterzugehen bis er schließlich das Bewusstsein verlor.
Die Kameraden von denen er vom Schlachtfeld getragen wurde, hielten ihn bereits für tot.
Nach nur einem Behandlungstag im Hospital meldete sich Branard bereits bei seinem Regiment zurück.
Die dreitägige Schlacht von Gettysburg kostete dem Norden 23.000 Mann, dem Süden
20.000 Soldaten.
Chickamauga am 19. Sept. 1863 und Knoxville im November 63 waren weitere Schlachten
in denen Branard die Fahne trug. Beim letzteren Kampf erlitt Branard eine weitere Verwun-
dung, die ihn den Gebrauch des linken Armes kostete.
Für den Dienst als Fahnenträger war er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr fähig und wurde nunmehr zum Sanitätsdienst der Texas-Brigade eingeteilt. Am 21. Febr. 1865 wurde Branard als Angehöriger des Invaliden-Corps nach Marshall/Texas zur Verwendung im Verwaltungsdienst zurückbeordert.
Es war ein langer, ermüdender Rückweg da er Zweidrittel des Weges zu Fuß zurücklegen musste. Bevor er texanischen Boden erreichte war der Krieg beendet.
Im Jahre 1872 wurde von Veteranen die Gesellschaft „Hood´s Texas-Brigade gegründet. 1895 erfolgte seine einstimmige Wahl zum Sekretär der Vereinigung. Bei der Zusammenlegung von Sekretariat und Schatzamt 1904 wurde Branard zum Inhaber dieses Amtes auf Lebenszeit ernannt. „Die Jungs haben Vertrauen zu mir und es ist sowieso nie Geld in der Kasse“ bemerkte der so Geehrte dazu.
Branard hatte dieses Amt bis zu seinem Tode am 7.August 1909 inne.
Seine Kameraden sagten über ihn:
Er hatte die sprichwörtliche Sanftmut eines Lammes und die Kühnheit de Löwen.
 

Präsident Jefferson F. Davis (1808 - 1889)
United States Military Academy in Westpoint 1828.
Geboren 1808 in Fairview/Kentucky wird er von einem älteren Bruder aufgezogen. Er schloss die Akademie von West Point 1828 ab und diente als Generalmajor der Infantry in der Mississippi-Miliz, Pflanzer, einziger Präsident der Konföderation.
Jeff Davis, Anhänger der Demokratischen oder Sklavenpartei, wird 1845 Kongressabgeordneter von Mississippi. Bei Ausbruch des Krieges gegen Mexiko gibt er sein politisches Amt zurück und zeichnet sich als Oberst der Mississippi Rifles bei Monterrey und Buena Vista aus.
1848 – 51 bekleidet er die Ämter eines Bundessenators und Vorsitzenden des Militärausschusses, er wird Kriegsminister unter Präsident Pierce. Die Wahl Abraham Lincolns zum US-Präsidenten zeigt ihm die endgültige Richtung.
Beim Austritt Mississippis aus der Union am 9. Jan. 1861 verlässt er den Senat und wird auf dem konstituierenden Kongress in Montgomery/AL zum Präsidenten der Konföderierten Staaten von Amerika gewählt.
Ein besserer Soldat als Politiker gelingt es Davis nicht, die stark unterschiedlichen südstaatlichen Einzelinteressen im Sinne einer Zentralgewalt zu vereinigen. Das eigentliche Nervenzentrum der Konföderation ist, besonders in der Spätphase des Sezessionskrieges, Lee´s Army of Northern Virginia. Mit fortlaufender Kriegsdauer verschlechtert sich sein Gesundheitszustand. Der Entschluss, Negersklaven für die ausgeblutete Rebellenarmee zu bewaffnen, kommt zu spät – hätte angesichts der erdrückenden materiellen und personellen Übermacht des Nordens den Ausgang des Krieges ohnehin lediglich hinausgezögert.
Am 14.April 1865 wird Abraham Lincoln während eines Theaterbesuches vom Schauspieler John Booth angeschossen und verstirbt am folgenden Tag.
Jefferson Davis setzt sich in Richtung Charlotte/NC ab wo er am 24. April seine letzte Kabinettssitzung leitet. Ende April flieht er mit einem harten Kern von etwa 2.000 Getreuen um sich in Alabama mit verbliebenen Feldkommandeuren zu treffen.
Lincoln´s Nachfolger im Präsidentenamt, Andrew Johnson, setzt im Mai eine Belohnung von $ 100.000,- für die Ergreifung von Davis aus. Am 10.Mai 1865 nehmen Reiter der 4th Michigan Cavalry Davis beim Städtchen Irvingville/GA gefangen. Er wird in seiner Gefängniszelle in Ft. Monroe vorübergehend in Ketten gelegt.
Nach zwei Jahren Festungshaft wird Davis gegen Stellung einer Bürgschaft entlassen.
Er beschäftigt sich in der Nachkriegszeit als Geschäftsmann, Versicherungsdirektor und Buchautor.
.Jefferson Davis verstirbt im Jahre 1889.

Rose O´Neal Greenhow (1817 - 1864)
Freundin Buchanans und Spionin der Südstaaten, verrät Beauregard den Aufmarschplan der Union vor First Bull Run.

General John Bell Hood (1831 - 1879)
Im Frühjahr des Jahres 1861 waren die Konföderierten Staaten von Amerika eine junge, starke, aufstrebende Nation mit einer hoffnungsvollen, leuchtenden Zukunft.
In ähnlicher Weise begann John B. Hood, ebenfalls jung, stark und ambitioniert seine Karriere in der konföderierten Armee. Sein intensiver Diensteifer, seine Führungsqualitäten, seine Kraft und unerschütterliche Aufopferung für sein Land, versprachen eine helle zu erwartende Zukunft. Durch den Besitz einer seltenen Kombination aus Können, Mut und Glück schien er, ebenso wie das Land dem er diente, zu Größerem bestimmt zu sein.
1862 hatte es Gen. Hood, ähnlich wie die Konföderation, rasch zu Bedeutung und Anerkennung gebracht. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen hatte er eine Anzahl Beförderungen erhalten – vom 2nd Lt. Im Jahre 1861 bis zum MajGen. Ende 1862. Am Ende dieses Jahres befand sich die Konföderation an der Schwelle der internationalen politischen Anerkennung nachdem sie sich als ein würdiges Gegenstück zu der aggressiven US-Regierung erwiesen hatte. Ende 1862 hatten die Südstaaten, zusammen mit der Karriere von Gen. Hood, ihren Höhepunkt erreicht.
Der Sommer 1863 indes erwies sich als der entscheidende Wendepunkt.
Bei Gettysburg erhielten sowohl die Konföderation als auch Gen. Hood ernste Wunden. Die Army of Northern Virginia unter dem bis dahin unbezwungenen Robert E. Lee wurde von ihrer Invasion des Nordens zurückgedrängt und erlitt ungeheure Verluste. Es war ein Drehpunkt – die Abwärtsspirale hatte begonnen. General Hood erlitt ebenfalls eine böse Wunde – er büßte für immer den Gebrauch des linken Armes ein. Er war jedoch, ebenso wie der Süden, weit davon entfernt geschlagen zu sein. Hood und sein Land kämpften weiter, böse zugerichtet und vernarbt. Nach Gettysburg waren jedoch Beide nicht mehr die Gleichen.
1863 wurde General Hood der Army of Tennessee zugewiesen. In der Schlacht von Chickamauga hatten die Konföderierten als auch Hood erneut heftig zu leiden, wenngleich dieses Mal am Ende ein Sieg stand. An der Schwelle der kompletten Zerstörung der Unionsarmee stehend, zögerte ein widerstrebender Braxton Bragg und somit verpuffte der volle Effekt des Sieges. Gen. Hood, der während der Schlacht Fehler in der Unionsführung erkannt hatte und diese ausnutzen wollte, führte seine Division gegen den Feind und veranlasste ihn zu wilder Flucht. Dabei erlitt er jedoch eine neue schwere Verwundung die in der Amputation seines rechten Beines endete. Beide, der Süden wie Hood, waren noch nicht geschlagen aber noch mehr verkrüppelt.
Im folgenden Jahr musste eine erschöpfte, zerschlissene aber immer noch tapfere Armee von Tennessee nach 46-tägigen Widerstand gegen die brutale Belagerung Atlantas durch William T. Sherman diesem die Stadt überlassen. Später im Winter 1864 auf den umgebenden Hügeln von Nashville/TENN weinte Gen. Hood beim Anblick seiner geschlagenen Armee die sich nach den Angriffen von Unionsgeneral G. Thomas in heilloser Flucht zurückziehen musste.
Am Ende hatte General Hood fast alles verloren: Seinen Körper, die Karriere, seinen Ruf, seine Armee und sein Land.
Was blieb, war seine Ehre und das Wissen und die Befriedigung, dass er seine Pflicht nach bestem Können für sein Land und dessen Bürger getan hatte. Der junge, tapfere Offizier und die konföderierten Staaten waren beide aufgestiegen und zusammen gefallen.
Diese Zeilen sind in liebenden Respekt und in Anerkennung seiner Opfer an Körper und Seele geschrieben worden.Soweit der Text der vom HOOD´SCHEN FAMILIENVERBAND ins Internet gestellten Version über das Leben des berühmten CS-Generals.
Hood´s Integrität, sein persönlicher Mut und die bedingungslose Hingabe für die Sache des Südens stehen weit außerhalb jeglichen Zweifels Es sollten aber dennoch einige Anmerkungen zu seiner Person aus der Sicht von zeitgenössischen Beobachtern und Historikern hinzugefügt werden.
Sein Leben:
Hood kam 1831 in Owingsville/KY zur Welt. 1853 West Point Abschluss (Infanterie). Teilnahme auf dem Gebiet der westlichen Territorien in den Kriegen gegen aufständische Indianerstämme (Diverse Verwundungen). Bei Beginn des Sezessionskrieges Eintritt in die konföderierte Armee. Hood nahm am Halbinsel-Feldzug, Second Bull Run, Antietam, Fredericksburg, Gettysburg, Chickamauga, Atlanta, Ezra Church, Franklin und schließlich Nashville teil.
Es scheint fast unglaublich, dass der Süden im Dezember 1864, trotz der prekären Lage in der er sich befand, noch den Willen, die Energie und die Mittel aufbringen konnte um eine Offensive zu starten.
Die Tennessee-Armee, die hierfür vorgesehen war, hatte in der Vergangenheit unter einer Kette mehr oder weniger unfähiger Kommandeure zu leiden: Albert S. Johnston, Pierre Beauregard,, Braxton Bragg und Joseph E. Johnston. Aus den verbleibenden Generälen, die zur Führung der Armee im Trans-Mississippi-Gebiet in Frage kamen, wählte Präsident J. Davis schließlich John B. Hood aus. Er benötigte einen Mann, der zu kämpfen gewillt war. Von allen Korpskommandeuren der Armee des Jahres 1864 schien Hood der Einzige zu sein, der die nötigen Voraussetzungen erfüllte.
Der gerade 33-jährige wurde vorübergehend zum Generalleutnant ernannt und erhielt das Kommando. In dieser Rolle war der junge Mann aus Kentucky schlichtweg überfordert. Als Divisionskommandeur hatte er sich bewährt, zur Führung einer ganzen Armee fehlte ihm jedoch die unerlässliche Erfahrung.
Er entwarf Schlachtpläne die schon an Phantastereien grenzten und bei der Einschätzung der eigenen Möglichkeiten einen klaren Blick für die bittere Realität der Stunde vermissen ließen. Am 15. und 16. Dezember 1864 greift er mit etwa 24.000 Mann das gut befestigte Nashville an und wird von ca. 50.000 blauen Verteidigern vernichtend geschlagen. Hood´s Verluste sind gewaltig: Drei Wochen nach Nashville zählt seine Armee noch rund 15.000 Mann – er hatte also 40% seiner Truppen in einer einzigen Schlacht verloren.
Nashville entschied über Hood´s weiteres Schicksal: Im Januar 1865 bat er schriftlich darum, aus seinem Amt entlassen zu werden. Nach seinem Ausscheiden diente er nicht mehr in der Armee.
Nach Ende des Krieges betätigte sich Hood als Versicherungsagent. Aus seiner Ehe gingen 10 Kinder hervor. Er verstarb 1879 total verarmt an Gelbfieber.
John B. Hood´s Grab befindet sich in New Orleans/LA.

Generalleutnant Thomas Jonathan Jackson „Stonewall“ Jackson (1824 - 1863)
United States Military Acedemy in Westpoint 1846.
Geboren 1824 in Clarksburg/WV als Sohn schottisch-irischer Eltern. Auch er ist West Point Absolvent (Jg. 1846 /Artillerie). Während des Mexiko-Krieges ist er einer der herausragenden Militärs.
Bei Ausbruch des Bürgerkrieges gehörte er zum Führungsstab des berühmten Virginia Military Institute. 
Während der Shenandoah-Tal Kampagne band er durch sehr mobile Truppenbewegungen seiner „Fußkavallerie“ drei US-Armeen.Er war ein ausgezeichneter Korpskommandeur; seine Feldherrenkunst zeigte die wesentlichen Eigenschaften der taktischen Kriegsführung, wie sie Jackson selbst dargelegt hatte: "Täusche immer, führe in die Irre und überrasche stets." Sein Motto: Stärke durch Beweglichkeit wurde zum Musterbeispiel für Militärstrategie. 
Teilnahme an den weiteren Schlachten von Seven Days, Groveton, 2nd Bull Run, Harper´s Ferry, Antietam, Fredericksburg und schließlich Chancellorsville.
Am 3.Mai 1863 wird Jackson während eines abendlichen Erkundungsrittes in der Dämmerung versehentlich von Soldaten der 33rd North Carolina Inf. beschossen. Eine Kugel trifft die rechte Hand, eine zweite das linke Handgelenk. Das dritte Geschoß zertrümmert den Knochen des linken Oberarms und zerstört die Arterie. Jackson wird von seinen Soldaten geborgen und in Sicherheit gebracht. Nach anfänglicher Besserung stirbt Jackson am 10.Mai 1863 in Guiney´s Station, zehn Meilen südlich von Fredericksburg im Alter von 39 Jahren an Lungenentzündung.
In Würdigung seiner Verdienste benennt die US-Navy im August 1964 das atomgetriebene und mit Polaris-Raketen bestückte U-Boot SSBN 634 auf den Namen „STONEWALL JACKSON“

Jesse Woodson James (1847 -1882)
Guerillakämpfer, Outlaw. Der Predigersohn Jesse und sein schießwüdiger Bruder Frank reiten mit der prosüdlichen Guerilla, die Missouri und Kansas in Atem hält. Der ältere Frank, in der Schlacht am Wilson´s Creek gefangen und - wie zu Beginn des Kriegs üblich - auf Ehrenwort entlassen, kämpft mit Quantrill, Jesse reitet militärisch genau geplante Angriffe mit Bloody Bill Anderson.

Albert Sidney Johnston (1803-1862)
Im Vergleich zu den Erwartungen, die man in ihn gesetzt hatte, zu seinem prächtigen Auftreten und seinem beeindruckenden Aussehen verlief Johnstons Karriere vor 1861 ehrer enttäuschend. Er hatte im texanischen Unabhängigkeitskrieg gedient und war 1838-1840 Kriegminister der unabhängigen Republik gewesen. 1949 wieder in der US-Armee eingesetzt, befehligte er nacheinander die 2.Kavallerie (1855), das Texas-Department (1856-1858), führte 1857 einen Feldzug gegen die Mormonen von Utha an und hatte 1858-1861 den Befehl über das Utha Department. Danach unterstand ihm das CSA-Department West (Nr.2). Obwohl Johnston wegen seiner Unentschlossenheit viel Kritik erhielt, zeigte er vor seinem plötzlichen Tod im April 1862 bei Shiloh (der vermeidbar gewesen wäre), dass er die moralischen Eigenschaften besaß, die er als Kommandierender für seinen Erfolg brauchte.

Robert Edward Lee (1806 - 1870)
Geboren 1806 in Stratford Hall/Virginia im Mündungsgebiet des Potomac, nur wenige Meilen von Oak Grove entfernt wo einst George Washington das Licht der Welt erblickte.
Westpointer des Jahrgangs 1829 (Pioniere). Später Direktor der Elite – Militärakademie West Point.
Teilnahme am Mexikanischen Krieg (Verwundung) und an den Grenzkriegen in den westlichen Territorien.
Lee, ein Held des Südens, den auch der Norden bewundert, ist die romantischste Gestalt des Bürgerkrieges. Er entstammt einer der vornehmsten Familien Virginias. Sein Vater „Light Horse“ Harry Lee erwarb sich seine Meriten im Unabhängigkeitskrieg (Revolutionary war). Seine Frau Mary Custis ist die Urenkelin von Martha Washington.
„Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten mir erklären würde, dass es eine große Schlacht um die Freiheit oder die Versklavung unseres Landes zu schlagen gilt und wenn er mich fragen würde, wen ich für den besten Oberbefehlshaber hielte würde ich noch mit meinem letzten Atemzug sagen: Robert. E. Lee.“   General Winfield Scott, Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte
Der vielversprechenste Offizier der regulären Armee war R .E .Lee aus Virginia. Vier Tage nach den Schüssen auf Ft. Sumter, am 18. April 1861, wurde ihm auf Lincolns Anordnung das Oberkommando über die gesamte Unionsarmee angetragen. Lee sagte, er werde darüber nachdenken. Am Tage zuvor hatte Virginia die Sezession beschlossen. In dieser Nacht wandelte Lee rastlos durch die Gärten seines Herrenhauses in Arlington, auf der anderen Seite des Potomac. Am 20.April erklärte er sein Ausscheiden aus der Armee der Vereinigten Staaten. “ Ich kann nicht das Schwert gegen meinen Heimatstaat erheben“, erklärte er.
Am 20.April gab Lee sein Offizierspatent zurück .und erklärte sein Ausscheiden aus der Armee der Vereinigten Staaten. Am 21.April bat ihn der Gouverneur von Virginia das Kommando über die Truppen des Staates zu übernehmen. Präsident Lincoln  hatte seinen besten Offizier verloren.
Als Lee sich zwischen der Nation und Virginia entscheiden musste, war ihm klar was er zu tun hatte, obwohl er sich in einem inneren Zwiespalt befand: „ Ich kann mir für unser Land kein größeres Unheil denken als eine Auflösung der Union. Das wäre die Verschärfung aller Übel unter denen wir leiden und ich bin bereit alles – außer meiner Ehre – für den Erhalt der Union zu opfern.“
Teilnahme an fast allen bedeutenden Schlachten: Während der Seven Days Battle übernimmt er das Kommando über die neu formierte Army of Northern Virginia und zwingt McClellan von der Halbinsel. Lee schlägt Pope bei Manassas/Bull Run und stößt nach Maryland vor. Er besiegt Burnside bei Fredericksburg/Virginia, Hooker bei Chancellorsville/Virginia und scheitert schließlich 1863 in Gettysburg/PA an Meade. Als militärischer Führer der CSA kapituliert er mit den ausgebluteten Resten der Rebellenarmee am 12.April 1865 bei Appomattox Court House/Virginia.
Nach dem Krieg bekleidet Robert E. Lee den Posten eines Präsidenten des Washington College in Lexington/Virginia. Er verstirbt im Jahre 1870.

Gerneralleutnant James Longstreet „Old Pete“ (1821 - 1904)
United States Military Acedemy in Westpoint 1842.
Longstreet kam am 8. Januar 1821 im Edgefield District in South Carolina zur Welt. Wie die meisten Generäle des Bürgerkrieges war er West Point Absolvent (Jahrgang 1842, Infanterie). Fronterfahrung sammelte er in Texas, im Mexikanischen Krieg 1845-47 und während verschiedener Kampagnen in den westlichen Territorien (u.a. New Mexico, Arizona) bis zum Kriegsausbruch zwischen Nord und Süd.
Im April 1861 trat Longstreet als Gen.Maj. in die konföderierte Armee ein. Diente in der ANV bis April 1863, danach in der Army of Tennessee.
Teilnahme an den Kämpfen von 1st Bull Run, Williamsburg, Seven Days, 2nd Bull Run, Antietam, Fredericksburg, Suffolk, Gettysburg, Chickamauga, Wilderness (Verwundung 1864), Petersburg.
Longstreet wird als nüchterner Pragmatiker mit gewöhnlich leicht schwermütiger Stimmungslage beschrieben. Seine wettergegerbte Kleidung, die verschmutzten Stiefel und der große schwarze Hut gaben ihm einen gewissen furchteinflössenden Aspekt. Von seinen Soldaten wurde er als der beste Kämpfer in der ANV gehalten und verehrt.
Lee sagte über ihn: „Seine eiserne Ausdauer ist außergewöhnlich. Er scheint weder Nahrung noch Schlaf zu benötigen“. Beide Generäle standen sich näher als alle anderen militärischen Führer der Südstaatenarmee. Longstreet sah es als eine seiner Aufgaben an, Lee auf gelegentliche Fehler oder Versäumnisse bei dessen Operationen zu machen. Bei Gettysburg missachtete Lee Longstreets Einwände und Warnungen – mit den bekannten katastrophalen Folgen für den Süden. Lee nannte ihn auch "mein altes Schlachtross".
Nach Kriegsende zog Longstreet nach New Orleans wo er Mitglied der Republikanischen Partei wurde. Ihn verband eine alte Freundschaft mit Ulysses S. Grant der ihn, als er 1869 Präsident wurde, mit diversen öffentlichen Ämtern bedachte. Diese Freundschaft zum alten Feind der erloschenen Konföderation machte Longstreet in den Augen der Südstaatler nicht eben populär. Ferner verübelte man ihm seine (Nachkriegs-) Kritik an Robert E. Lee der zum Symbol des Heldentums geworden war. Des langen Streits um seine militärischen Führungsqualitäten müde, siedelte er nach Georgia über wo er von 1881-84 als US-Marshall diente. James Longstreet starb am 2. Januar 1904.

Hugh  McLeod (1814 - 1862)
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. vom 21. November 1861  -  2. Januar 1862
Lieut.Col. Hugh McLeod, Soldat und Gesetzgeber der Republik Texas, wurde am 1. August 1814 in New York City geboren. Seine Familie siedelte bald nach seiner Geburt nach Macon/GA über.
Eintritt in die Militärakademie West Point am 1. Sept. 1831. Abschluss als Letzter in einem Lehrgang von 65 Teilnehmern im Jahre 1835. Im September desselben Jahres Ernennung zum Unterleutnant in der 3rd US-Infantry und Abkommandierung nach Fort Jesup/LA.
Auf  dem Weg zu seinem ersten Dienstposten traf er in seinem Heimatort Macon/GA auf das Georgia Freiwilligenbataillon. In seinem stark ausgeprägten Wunsch den Texanern beizutreten gab er sein US Army Offizierspatent im Juni 1836 zurück
In Texas stieg McLeod rasch auf.  Im Dezember 1837 wurde er Generaladjudant in der Armee der Republik Texas, 1840 bereits Generalinspekteur. Er diente 1838 in den Indianerkriegen gegen die Stämme der Caddos und Kickapoos, focht 1839 gegen die Cherokee und war Unterhändler gegenüber den Comantschen. Mitte der 40er Jahre Teilnahme am Texanisch – Mexikanischen Krieg und Bekleidung politischer Ämter.
Nach Ausbruch des Bürgerkrieges Ernennung zum Oberstleutnant der 1st Texas Infantry die später Hood´s Texas Brigade wurde. Nach Wigfall´s Beförderung zum Brigadegeneral avancierte McLeod zum Regimentskommandeur.
Er verstarb am 2. Januar 1862 in Virginia an den Folgen einer Lungenentzündung. Sein Leichnam wurde nach Texas überführt und auf dem Staatsfriedhof von Austin beigesetzt.
 

William Clarke Quantrill (1837 - 1865)
Kämpft mit krimineller Energie und namhaften Outlaws wie Frank James, Bloody Bill Anderson, Little Archie Clement und George Todd in Missouri und Kansas einen eigenen Guerillakrieg.
 

Alexis T. Rainey
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. vom 2. November 1861  -  27. Juni 1862
Col.Alexis T. Rainey war ursprünglich Hauptmann der H – Kompanie ( Texas Guards) die im Anderson County einberufen wurde.  Im September 1861 Beförderung zum Major und Dienst im Regimentsstab. Am 12.November 1861 Beförderung zum Oberstleut-nant nachdem Col. Wigfall von seinem Kommando zurückgetreten war. Nach McLeod´s Tod wurde Rainey am 2. Jan.1862 zum Oberst ernannt.
Verwundung im Gefecht von Gaine´s Mill am 27. Juni 1862. Rückkehr nach Texas zum Antritt eines längeren Genesungsurlaubs. Von dort kehrte Rainey nie mehr zu seinem Regiment zurück Er erholte sich zwar von seiner Verwundung wurde jedoch als „nicht fähig für den Felddienst“ erklärt.
Rainey verblieb in Texas und diente im Stab von „Prince John“ Magruder.
Da Rainey immer noch in den Regimentslisten der 1st Texas als „abwesend durch Genesungsurlaub“ geführt wurde, konnte seine Stelle als Oberst nicht neu besetzt werden.
Obgleich sich diese Situation über ein Jahr hinzog und General Robertson beim Oberkommando um Klärung bat, ereignete sich nichts dergleichen.
Im Jan. 1864 brachte Gen. Robertson die Angelegenheit direkt vor das Kriegsministerium und erreichte, das Col. Rainey aus den Listen der 1st Texas gestrichen wurde.

General James Ewell Brown Stuart 

General Earl van Dorn

Louis T. Wigfall (1816 - 1874)
Kommandierte die Texas – Brigade von November 1861 bis Februar 1862
Kommandeur des 1st Texas Infantry Regiment von August 1861 bis November 1861
Brig. Gen. Louis T. Wigfall, geboren am 21.4.1816 in Edgefield/SC absolvierte das South Caro-lina College und die Universität von Virginia . Er glaubte an eine Gesellschaftsform die von der (Baumwoll-) Pflanzerklasse mit ihrem ritterlichen Codex geführt wurde und welche auf der Sklaverei basierte.
1846 Umzug mit der Familie nach Galveston/Texas. Dort Tätigkeit als Anwalt und Eintritt in die Politik.
Nach Abraham Lincoln´s Wahl zum Präsidenten wurde er Mitverfasser des „Southern Manifesto“ in dem zum Ausdruck gebracht wurde, dass -bedingt durch die Entwick-lung der politischen Umstände- jeglicher Glaube an einen Verbleib in der Union verloren war und das es die Ehre und die Unabhängigkeit des Südens verlangte, eine Konföderation der Südstaaten zu organisieren.
Als der Bürgerkrieg mit der Kanonade von Fort Sumter/SC  am 12.4.1861 seinen Lauf nahm, ruderte Wigfall unter Beschuss zum Fort um dem dortigen Unionskom-mandeur Maj. Anderson nicht autorisierte Kapitulationsbedingungen zu stellen.
Nach seinem Ausschluss aus dem Senat von Texas erfolgte am 28.August 1861 seine Berufung als Oberst des 1st Texas Vol. Inf. Regt. Am 21.November 61 wurde er von Prä-sident Jefferson F. Davis zum Brigadegeneral der ANV ernannt. 
Demission im Febr. 1862 und Einnahme eines Sitzes im konföderierten Kongress.
Wigfall war strikter Gegner der Einberufung von Sklaven. Eher war er gewillt den Krieg zu verlieren als Farbigen zu erlauben, Soldat zu werden.
Nach dem Fall der Konföderation floh Wigfall nach Texas. Im Frühjahr 1866 ging er nach England und versuchte einen Krieg zwischen Britannien und den Vereinigten Staaten anzufachen in der Hoffnung, dass dieser dem Süden Gelegenheit bieten würde sich wieder zu erheben.
1872 kehrte Wigfall in die Vereinigten Staaten zurück und lebte in Baltimore/MD.
Er kehrt 1874 nach Texas zurück und verstirbt am 18. Februar desselben Jahres in Galveston/Texas wo er auch bestattet wird.

Major Heinrich Hartmann Wirz
 

Philip A. Work (1832 - 1911)
Kommandierte das 1st Texas Inf. Regt. vom 27. Juni 1862 bis 12. November 1863
Col.Philip A. Work, Anwalt und Soldat der Konföderation, wurde am 17. Febr. 1832 in Cloverport/Kentucky geboren. Die Familie siedelte 1838 nach Velasco/Texas über.
1853 Eintritt in ein berittenes Bataillon der Texas Volunteers und Einsatz in den texanischen Indianerkriegen. 1861 stellte er eine Kompanie Texas-Miliz auf welche die Company F (Woodville Rifles) der 1st Texas Inf. wurde.
1862, nach der Reorganisation des Regiments in Virginia, wurde Work zum Colonel ernannt.
Während der Schlacht von Gaine´s Mill erfolgt seine Ernennung zum Regimentskommandeur nachdem A. Rainey durch Verwundung ausfiel.
Später kommandierte Work die 1st Infantry in den Kämpfen von Malvern Hill, Freeman´s Ford, Thoroughfare Gap, 2nd Manassas ( Bull Run ), Boonesboro Gap, Sharpsburg (Antietam), Fredericksburg und Gettysburg/PA.
Eine der blutigsten Schlachten des Bürgerkrieges stellte Sharpsburg/MD dar. Works Regiment erlitt 82 % Verluste – die höchste Rate die je ein Regiment an einem einzigen Tag auf  beiden Seiten der Front im gesamten Krieg zu erleiden hatte.
Am dritten Tag der Schlacht von Gettysburg/PA erhielt Work das Kommando über Hood´s Texas Brigade.
Er erkrankte am 18. Sept. 63 vor dem Beginn der Schlacht am Chickamauga River. Von diesem Zeitpunkt an kein weiterer Felddienst bei seinem Regiment. Seine Demission als Colonel  der 1st Texas Inf. im Nov. 1863 wurde vom konföderierten Kriegsministerium im Januar 1864 akzeptiert.
Nach seiner Rückkehr nach Texas und Genesung verrichtete Work Dienst in einem Kavallerie-Regiment vom Herbst 1864 bis zum Kriegsende 1865.
Work verstarb am 17. März 1911 und wurde in Kountze/Texas bestattet.

General Felix Kirk Zollicoffer